Um Missverständnissen vorzubeugen muss zunächst einmal eines gesagt werden: dieses Workshop ist keine Anleitung, wie man ein bestimmtes Grafikprogramm bedient, sondern es soll vielmehr zeigen, wie man all die Werkzeuge richtig einsetzt, um einen gewünschten Effekt zu erzielen. Ich habe daher bei all den Beispielen bewusst auf den einen oder anderen speziellen Filter verzichtet und verwende nur Werkzeuge, welche in jedem besseren Grafikprogramm vorhanden sind. Sie mögen vielleicht verschiedene Namen haben, aber der erzielte Effekt ist der gleiche. Ich verwende Photoshop, daher werden PS-User sich freuen, denn hier ist der Toolname 1:1 zu übernehmen, andere werden vielleicht ein wenig suchen müssen. Ich setze hier einmal voraus, daß man mit seinem Programm halbwegs umgehen kann und man weiss, daß z.B. "Maske" und "Auswahl" das gleiche ist. Was ist nun ein "besseres" Grafikprogramm? Folgende wichtige Werkzeuge sollten vorhanden sein: Maskierung: Zauberstab, Lasso, Rechteck- und Ellipsenauswahl, Addition und Subtraktion mehrerer Masken, Maskenumkehr
Textbearbeitung im Vektormodus
Frei einstellbares Verlaufswerkzeug bis transparent
Harte und weiche Werkzeugspitzenpalette
Unterstützung von Ebenen
Tonwertwerkzeug
Farbmanipulationswerkzeug
Texturunterstützung
Gaußscher Weichzeichnungsfilter
Ein Werkzeug für Vektorformen
Dateikonvertierung Jpeg und Gif mit Einstellmöglichkeiten
Sollte einer dieser Punkte fehlen, so sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie sich wirklich mit Grafik beschäftigen oder nur Fotos verkleinern wollen. Trifft erster Punkt zu, so ist die Anschaffung einer "echten" Grafiksoftware zu überlegen. Die einzelnen Beiträge sind mit A (für Anfänger) oder einem F (Fortgeschrittene) gekennzeichnet. Unter die Kategorie A fallen Grundlagen und einfache Effekte und Manipulationen. F bedeutet Fingerspitzengefühl, optisches Verständnis und Geduld. Jetzt muss ich Ihnen nur noch meine treue "Pebbles" vorstellen, welche uns durch das Workshop begleiten wird:
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